Herzlich Willkommen!

Hey! Hier findet ihr alle wichtigen Informationen und Neuigkeiten zum Jugendforum Falkensee. Wenn ihr Fragen oder Anmerkungen habt, scheut nicht den Kontakt per E-Mail info@jugendforum-fks.de oder in den sozialen Netzwerken.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 19. September 2023:

Ein kleines "Dankeschön" fĂŒr Pendler*innen, die nachhaltige MobilitĂ€t nutzen

Viele Wege fĂŒhren nach Rom - so heißt es immer. Die Frage ist nur, fĂŒr welchen Weg wir uns am Ende entscheiden. Mit MobilitĂ€t beschĂ€ftigten wir uns jeden Tag. Ob zur Arbeit, zur Schule oder zum Konzert. MobilitĂ€t ermöglicht es uns, um von A nach B zu kommen. Doch seitdem die Klimakrise immer mehr in unseren Alltag vorrĂŒckt, steigt auch die Nachfrage nach nachhaltiger MobilitĂ€t. Statt dem Auto bietet die Bahn, der Bus oder das Fahrrad eine umweltfreundliche Alternative. Der Verkehrssektor ist der einzige Sektor, wo die Treibhausgasemissionen in der Vergangenheit nicht signifikant gemindert werden konnten. Dies verdeutlicht nochmals den bestehenden Handlungsdruck.

Allen Leuten, die sich fĂŒr solche Verkehrsmittel entschieden haben, bekamen am Montag morgen ein kleines "Dankeschön" ĂŒberreicht. 400 FrĂŒhstĂŒckstĂŒten gefĂŒllt mit ADFC-Stickern, GummibĂ€rchen, NĂŒssen, ReflektorbĂ€ndern, Flyern und einer Laugenstange, wurden an Reisende am Bahnhof Falkensee verteilt.

Die Aktion war Teil der diesjÀhrigen EuropÀischen MobilitÀtswoche (EMW), die jedes Jahr vom 16. bis zum 22. September stattfindet. In dieser Woche wird mit verschiedenen Aktionen in ganz Europa auf nachhaltige MobilitÀt aufmerksam gemacht und auf kreative Weise erlebbar gestaltet. Mit 2.818 (Stand: 20.09.2023) anderen Kommunen in 43 LÀndern hat auch Falkensee sich zum zweiten Mal an der MobilitÀtswoche beteiligt.

© Jugendforum Falkensee/Charlotte Lang

Veröffentlicht am 18. September 2023:

Mit zwei Aktionen zum PARKing Day zeigt das Jugendforum, wie FlÀchen in der Stadt umgenutzt werden können

Was macht eine lebenswerte Stadt aus? Wie kann öffentliche FlĂ€che sinnvoll genutzt werden? WofĂŒr wird wieviel öffentlicher Platz zur VerfĂŒgung gestellt? Ist die FlĂ€che, die wir fĂŒr Autoinfrastruktut vorhalten noch zeitgemĂ€ĂŸ und falls nicht - wie wollen wir die FlĂ€che in der Stadt dann nutzen? Mit diesen Fragen beschĂ€ftigte sich das Jugendforum und die Fridays For Future Ortsgruppe am internationalen PARKing Day. Am dritten Freitag des Septembers werden öffentliche ParkplĂ€tze umgewidmet und ein Autostellplatz wird fĂŒr einen Tag zu einem Park umgestaltet.

An zwei Standtorten am Freitag dem 15.09. und Samstag dem 16.09. war auch das Jugendforum mit der Fridays For Future Ortsgruppe Falkensee vertreten. Vor dem Haus am Anger wurde am Freitag aus sieben ParkplĂ€tzen ein Barfußpfad. Über verschiedene UntergrĂŒnde konnte ein GefĂŒhl fĂŒr die verscheidenen Materialien geschaffen werden. Gerade durch die zunehmende Versiegelung durch AutoparkflĂ€chen verschwinden GrĂŒnflĂ€chen aus der Innenstadt. Mit dem Barfußpfad wurde ein wenig GrĂŒnflĂ€che zurĂŒck in die Stadt gebrauch und ermöglichte das GefĂŒhl fĂŒr Naturmaterialien mit den FĂŒĂŸen zu ertasten.

Am Samstag gab es auf dem Scharenberg-Parkplatz vor der Stadthalle die Möglichkeit, alternative MobilitÀt auszuprobieren. Auf LastenrÀdern der Flotte konnte eine Proberunde gedreht werden, wÀhrend das Orga-Team mit Tipps und Antworten zur Seite stand. Zu dem gab es kostenlose Rikscha-Fahrten mit der Fahrrad-Rikscha des ASB, die auch gebucht werden kann.

Wir bedanken uns bei allen, die bei den Aktionen mitgemacht und uns unterstĂŒtzt haben.

© Jugendforum Falkensee/Josefine von Fircks

Veröffentlicht am 18. September 2023:

Mini-612 zum 16. Stadtevent vor großer Kulisse

Das BĂŒndnis gegen Rechts und das Jugendforum Falkensee luden am Samstag, den 16. September zusammen mit der Lokalen Agenda 21 zu einer Kulturrallye durch verschiedene Orte der Stadt ein. Mit Theater und Musik fĂŒr unsere Demokratie, fĂŒr Frieden und VölkerverstĂ€ndigung und einem respektvollen Miteinander in einem weltoffenen, bunten Falkensee.

Das Jugendforum stellte in Kooperation mit dem Haus am Anger die HauptbĂŒhne und gestaltete den Abend unter dem Motto "612-Mini" in Anlehnung an das beliebte HipHop-Festival aus dem Juli. Regionale KĂŒnstler*innen traten nach den BegrĂŒĂŸungsreden von Benno König (BĂŒndnis gegen Rechts), Wolfgang Gall (Sozialdezernent Havelland) und Heiko MĂŒller (BĂŒrgermeister) auf und begeisterten die GĂ€ste aller Altersgruppen.

Kecko8 & Alan, DJ Athina und ErimaRecords brachten den Hinterhof des Haus am Anger zum Beben und sorgten fĂŒr viele glĂŒckliche junge Menschen an einem Abend, der aufgezeigt hat, wie wichtig demokratische Kultur ist.

Wir bedanken uns bei den KĂŒnstler*innen, dem Haus am Anger sowie dem BĂŒndnis gegen Rechts, die diesen erfolgreichen Abend möglich gemacht haben!

© Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Veröffentlicht am 22. August 2023:

Jugendforum und Jugendbeirat laden zur zweiten JuKon des Jahres ein

Erneut ist ein Jahr rum und Falkensees Jugendliche starten in das neue Schuljahr. Inzwischen traditionell findet kurz nach dem Start des Schuljahres die vom Jugendforum Falkensee veranstaltete Jugendkonferenz statt, auf der der 06. Jugendbeirat der Stadt nominiert wird. Alle Jugendlichen sind herzlich eingeladen, am Mittwoch, den 06.09.2023 zu 17:00 Uhr zum Schuppen beim Haus am Anger zu kommen.

„Auf unseren Jugendkonferenzen versuchen wir jedes Mal einen anderen Schwerpunkt zu setzen. Nachdem im Mai Mini-Spiele und Sport im Vordergrund standen, bieten wir dieses Mal einfach einen lockeren Raum mit kleinteiligen Angeboten, um zu chillen und ins GesprĂ€ch zu kommen“, berichtet Bent ĂŒber das Programm. Neben einer Tischtennisplatte und einem Tischkicker werden unter anderem eine Wii und Gesellschaftsspiele zur VerfĂŒgung stehen.

Eingerahmt wird die Jugendkonferenz unter dem Motto #pizzatalks durch die jĂ€hrliche Nominierung der Interessensvertretung der Jugendlichen in der Stadtpolitik. „Bei uns haben junge Falkenseer die Möglichkeit, sich unabhĂ€ngig von Parteipolitik einfach fĂŒr die Interessen der Jugendlichen in unserer Stadt einzusetzen“, nennt Johanna einen von vielen GrĂŒnden, sich im Jugendbeirat zu engagieren.

Mitglieder des Jugendbeirats können Falkenseer*innen im Alter von 12 bis 27 Jahren sein. Der Beirat besteht auf 5-9 Mitgliedern, welche fĂŒr ein Jahr von den Jugendlichen vor Ort nominiert werden. Berufen werden sie dann auf der 40. SVV am 27.09.2023. Der Jugendbeirat kann gegenĂŒber der SVV und deren AusschĂŒssen Stellungnahmen zu aktuellen Vorhaben abgeben und somit direkt den Stadtverordneten sagen, wie die Sicht von Jugendlichen auf das aktuelle politische Geschehen ist. „Wir hoffen auf viele motivierte Leute, um unsere erfolgreiche Arbeit aus den letzten Jahren weiterzufĂŒhren“, so Johanna.

Neben den Angeboten vor Ort wird es wie immer kostenlose Limo, Snacks und natĂŒrlich ausreichend Pizza fĂŒr alle geben. Jugendforum und Jugendbeirat freuen sich auf viele GĂ€ste.

© Unser Havelland/Carsten Scheibe

Veröffentlicht am 10. Juli 2023:

Partymeile Falkensee: 612-Festival ein voller Erfolg!

Das Jugendforum Falkensee schreibt Geschichte: Wir habend das erste HipHop-Festival in Falkensee veranstaltet! Am Samstag, den 08.07.2023 brachten TM, Ro$c, Babyjoy, Xaver, HaĂșro, Peaks, eri­marecords, Saint Jay, 1224 und Raveheim die Festwiese zum beben. Rund Tausend Jugendliche waren vor Ort und freuten sich ĂŒber das erste große Festival in ihrer Heimatstadt.

Wir danken dem Orga-Team und allen Partner*innen fĂŒr die organisatorische und materielle sowie der Stadt Falkensee und dem Bundesförderprogramm "Das Zukunftspaket" fĂŒr die finanzielle UnterstĂŒtzung.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 30. Juni 2023:

Jugendforum Falkensee erneut mit einem bunten Kinoprogramm am Start

Was mit einer spontanen Idee einiger Jugendlichen im Jahr 2019 begann, mauserte sich ĂŒber die letzten Jahre zu einer der beliebtesten Kulturveranstaltungen in Falkensee: Zum fĂŒnften Mal in Folge veranstaltet das Jugendforum Falkensee seine gut besuchte Sommerkino-Reihe unter den BĂ€umen des Gutsparks. „Das Sommerkino ist unsere erfolgreichste Veranstaltung, also ist es fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich, dass wir das auch wieder in diesem Jahr durchfĂŒhren“, sagt Fine aus dem Orga-Team.

Zum fĂŒnfjĂ€hrigen JubilĂ€um des beliebten Freiluftkinos zeigt das Jugendforum erstmals nicht nur neue Filme, sondern lĂ€sst populĂ€re Klassiker aus den vergangenen Jahren wieder aufleben. „Viele Menschen haben sich den ein oder anderen Film nochmal gewĂŒnscht, also zeigen wir die beliebtesten Filme in diesem Jahr wieder“, bestĂ€tigt Theo. Die genaue Film-Auswahl gestaltete sich dabei interaktiv: Die Jugendlichen richteten eine Online-Umfrage ein, an der alle Interessierten teilnehmen konnten. Daraus folgend setzt sich nun das folgende Kinoprogramm zusammen:

·      Freitag, 14.07. (21 Uhr): Rocketman

·      Freitag, 28.07. (21 Uhr): 25 km/h

·      Freitag, 04.08. (21 Uhr): BlacKkKlansman

·      Freitag, 18.08. (21 Uhr): Bohemian Rapsody

·      Freitag, 25.08. (21 Uhr): Die Welle

Gezeigt werden die Filme in deutscher Sprache mit deutschen Untertiteln. Alkoholfreie GetrĂ€nke sowie Popcorn aus der eigenen Maschine werden standesgemĂ€ĂŸ gegen eine kleine Spende erhĂ€ltlich sein. Alle weiteren Infos sind auf unserer Website unter https://jugendforum-fks.de/veranstaltungen/sommerkino zu finden.

Wir freuen uns wieder auf viele GĂ€ste, egal ob jung oder alt. In diesem Sinne: Film ab!

© Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Veröffentlicht am 18. Juni 2023:

Jugendforum begleitete erneut die Schulfahrt der Kantschule und des LMGs

Wir begleiteten dieses Jahr wieder die Krakau-Fahrt der Kant-Gesamtschule und des Lise-Meitner-Gymnasiums mit zwei Personen und verstĂ€rkten somit das Betreuer*innenteam rund um die Lehrer*innen und den Schulsozialarbeiter. Zudem fĂŒhrten Mathilde und Marius Workshops zu den Themen Jugendbeteiligung und Veranstaltungsplanung mit den Jugendlichen durch und ergĂ€nzten somit den geschichtlichen Teil der Fahrt mit einem Blick auf die Vorteile und Möglichkeiten unserer heutigen, demokratischen Gesellschaft.

Besonders spannend wurde es direkt am ersten Tag, als wir im Museum Galicia im jĂŒdischen Viertel der Stadt zu einem ZeitzeugengesprĂ€ch mit der Holocaust-Überlebenden Monika Goldwasser verabredet waren. Seit vielen Jahren trifft sie sich mit jungen Menschen, um ĂŒber ihre Erfahrungen im KZ und die GrĂ€ueltaten der Nazis zu berichten.

In den folgenden Tagen stand neben den KZ-Besuchen auch die Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt Polens an. Krakau ist als UniversitĂ€ts- und Kulturzentrum sehr gut besucht, hat ein atemberaubendes Nachtleben und strotzt vor lauter historischen, wunderschönen Altbauten. Da Krakau im zweiten Weltkrieg fast vollstĂ€ndig von den Bombardierungen der Nazis verschont wurde, ist der historische Stadtkern, das ehemalige jĂŒdische Viertel und das Schloss auf dem Wawel-HĂŒgel noch vollstĂ€ndig erhalten. Wir besichtigten die Altstadt, das ehemalige jĂŒdische Viertel, mehrere Synagogen und Kirchen, den Marktplatz und weitere SehenswĂŒrdigkeiten der wunderschönen Stadt.

Im Rahmen der Geschichtsfahrt nach Krakau besuchten wir unter anderem die Orte, an denen nicht nur die dunkelsten Taten der deutschen Geschichte stattfanden, sondern auch die schrecklichsten Verbrechen der Menschheit durchgefĂŒhrt wurden.Gemeinsam mit den SchĂŒler*innen besuchten wir die beiden Konzentrationslager Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau). Alleine in diesen KZs sind 1,1 Millionen Menschen gestorben, circa 90% davon waren JĂŒd*innen. Besonders Birkenau wurde einzig und allein als Vernichtungslager errichtet – unter schrecklichster Zwangsarbeit von den HĂ€ftlingen selbst. Die industrialisierte Vernichtung von Menschen, insbesondere von JĂŒd*innen, war ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie.WĂ€hrend der jeweils vier Stunden langen FĂŒhrungen liefen wie fast die gesamten, riesigen GelĂ€nde ab und bekamen Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Konzentrationslager – Frauenblöcke, Kinderblöcke, oder die Baracken, in welchen Josef Mengele unvorstellbare Menschenversuche an den HĂ€ftlingen fĂŒr seine ideologischen und rassistischen Forschungen unternahm. Besonders bedrĂŒckend waren die Ausstellungen in den Stammlager-Baracken, in welchen die abgetrennten Haare der HĂ€ftlinge sowie deren Hab und Gut (Koffer und Kleidung) ausgestellt wurden.Vor den KZ-Besuchen besuchten wir ein naheliegendes Kloster, dessen Keller von einem KZ-Überlebenden zu einer Kunstausstellung umfunktioniert wurde. Marian Kolodziej (gest. 2009) ĂŒberlebte ganze fĂŒnf Jahre in Auschwitz, obwohl die durchschnittliche Überlebenszeit nur bei wenigen Wochen lag. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, anhand seiner Zeichnungen ĂŒber die GefĂŒhlslagen und Erlebnisse in einem Konzentrationslager zu berichten und damit auf seine eigene Weise zur Erinnerungskultur und zur Mahnung der nachfolgenden Generationen beizutragen. Die ist ihm eindrucksvoll gelungen.

Eine Personengruppe gedenkt der BĂŒcherverbrennung 1933 vor dem Rathaus Falkensee

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 10. Mai 2023:

Am vergangenen Mittwoch, den 10. Mai erinnerten wir gemeinsam mit dem BĂŒndnis gegen Rechts und der Partnerschaft fĂŒr Demokratie Falkensee auf dem Rathausvorplatz der BĂŒcherverbrennung vor 90 Jahren. Zusammen mit dem Projekt re<<member brachten wir Flatterband an, dass auf die hier geschehenen Verbrechen hinweisen soll. Damit beteiligten wir uns an der brandenburgweiten Aktion "Tat-Orte markieren - Menschen (ge)denken".

Am 10. Mai 1933 verbrannte die Deutsche Studentenschaft zusammen mit verschiedenen Organen der NSDAP BĂŒcher von mehr als 100 Autor*innen, die von den Nazis als "undeutsche Literatur" angesehen wurden, da sie nicht der nationalsozialistischen Ideologie entsprachen. Neben der großen Verbrennung auf dem Opernplatz in Berlin fanden viele weitere Aktionen ĂŒberall in Deutschland statt, so auch in Falkensee vor dem Rathaus.

Durch die BĂŒcherverbrennung gerieten viele Autor*innen und deren Werke in Vergessenheit. Einige Autor*innen, wie Carl von Ossietzky oder Alma Maria König wurden außerdem in den folgenden Jahren deportiert und von den Nazis ermordet. Gleichzeitig wurde durch die Verbrennung die Gewalt und der Hass der kommenden Jahre legitimiert.

Unser Ziel ist es nun, dass auch in Falkensee der BĂŒcherverbrennung gedacht wird und durch ein Denkmal oder Informationsangebot erinnert wird.

Die BĂŒcherverbrennung

Als das Regime befahl, BĂŒcher mit schĂ€dlichem Wissen

Öffentlich zu verbrennen, und allenthalben

Ochsen gezwungen wurden, Karren mit BĂŒchern

Zu den Scheiterhaufen zu ziehen, entdeckte

Ein verjagter Dichter, einer der besten, die Liste der

Verbrannten studierend, entsetzt, daß seine

BĂŒcher vergessen waren. Er eilte zum Schreibtisch

ZornbeflĂŒgelt, und schrieb einen Brief an die Machthaber.

Verbrennt mich! schrieb er mit fliegender Feder, verbrennt mich!

Tut mir das nicht an! Laßt mich nicht ĂŒbrig! Habe ich nicht

Immer die Wahrheit berichtet in meinen BĂŒchern? Und jetzt

Werd ich von euch wie ein LĂŒgner behandelt! Ich befehle euch, Verbrennt mich!

Erich KĂ€stner (1898-1956)

Mehrere Menschen verschiedenen Alters radeln auf FahrrĂ€dern durch eine Straße

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 6. Mai 2023:

KIDICAL MASS Falkensee – STRASSEN FÜR ALLE

Unter dem Motto „Straßen fĂŒr Alle“ setzt sich die Kidical Mass Falkensee fĂŒr eine kinderfreundliche Verkehrspolitik ein. Weil Radfahren Spaß macht und sich auch Kinder und Jugendliche selbststĂ€ndig und sicher in Falkensee bewegen können sollen. Findet ihr auch? Dann unterstĂŒtzt uns die Dinge ins Rollen zu bringen – in Richtung einer kinderfreundlichen Stadt und damit auch zu mehr FreirĂ€umen und LebensqualitĂ€t in Falkensee.

Was ist die Kidical Mass Falkensee?

Wir erobern uns die Straßen und fahren eine lockere Runde mit dem Fahrrad durch Falkensee – mit und als Kinder und Jugendliche jeden Alters. Das Tempo und die Strecke sind bereits fĂŒr die Kleinsten geeignet. Eltern und Großeltern dĂŒrfen und sollen mitgebracht werden.

Die Tour ist als Demonstration bei der Polizei angemeldet. Diese sichert die Wege und begleitet die Veranstaltung.

Warum?

Weil Radfahren Spaß macht und sich auch Kinder und Jugendliche selbststĂ€ndig und sicher in Falkensee bewegen können sollen. Wir wollen zeigen, dass es viele Familien und Kinder gibt, die sich mehr FreirĂ€ume und vor allem sichere Fahrradwege wĂŒnschen. Wir finden, dass Kinder ein Recht auf Platz zum Spielen und gute Luft zum Atmen haben. Und wir finden: MobilitĂ€t ist ein Menschenrecht, auch fĂŒr Kinder und Jugendliche

Wann und Wo?

Der vierte Termin in Falkensee steht!
07. Mai 2023
Treffpunkt: vor der Alten Stadthalle
Uhrzeit: 10 Uhr (Demostart gegen 10:30 Uhr)
Fest am Haus am Anger: im Anschluss an die Demo mit Eis, Popcorn, Klebe-Tattoos, Tischkicker, Popcorn, Eis, Gefahrenstellenkarte und weiteren Aktionen.

Weitere Infos unter 4. Kidical Mass Falkensee.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 4. Mai 2023:

Wir rufen die JuFolympischen Spiele aus!

„Wii zocken, Tischtennis, Kicker, Jenga: In welchem Spiel bist du am besten? Zeig es uns und komme zu den JuFolympics - gemeinsam spielen wir verschiedene Spiele und treten gegeneinander an. Zwischendurch gibt es kostenlose Pizza, Kuchen und Limo. Zu gewinnen gibt es eine limitierte Auflage einer JBL-Bluetooth-Box!“ Mit diesem Text wendet sich das Jugendforum in diesen Tagen an die Jugendlichen der Gartenstadt.

Wir laden anlĂ€sslich unserer ersten Jugendkonferenz im Falkenseer JubilĂ€umsjahr am Samstag, den 13. Mai ab 15:00 Uhr ins Haus am Anger ein. Sind die Jugendkonferenzen im September und Dezember durch die Nominierung des Jugendbeirats und spĂ€ter durch die Wahl des Jugendkomitees geprĂ€gt, so möchten die engagierten Jugendlichen den Schwerpunkt in den FrĂŒhlingsmonaten an einer anderen Stelle setzen: Bei bestem Wetter stehen Spiel und Spaß im Vordergrund.

„Erstmals rufen wir die JuFolympics aus! Quasi unsere hauseigenen olympischen Spiele“, erlĂ€utert Tim die Namengebung. Auf dem GelĂ€nde des Hauses am Anger werden verschiedene Mini-Spiele aus der digitalen und analogen Welt aufgebaut. Spiele, die einem vor zehn Jahren noch den Kindergeburtstag versĂŒĂŸt haben und sportliche AktivitĂ€ten, die einen richtig ins Schwitzen bringen können. Langweilig wird es an diesem vielfĂ€ltig gestalteten Nachmittag jedenfalls nicht werden.

Die Tradition, dass die Jugendkonferenz kostenlose Pizza und Limo zu bieten hat, wird auch bei den JuFolympics fortgesetzt. Doch eine weitere Besonderheit haben sich die Jugendlichen noch zusĂ€tzlich ausgedacht: „Bei den vielen Mini-Spielen kann man fĂŒr die erbrachten Leistungen Punkte sammeln. Wer am Ende des Tages die meisten Punkte hat, gewinnt eine limitierte Auflage einer JBL-Bluetooth-Box“, berichtet Johanna.

Am Rande der Jugendkonferenz werden die Jugendlichen außerdem die Möglichkeit haben, auf Flipcharts ihre WĂŒnsche an dendie neuen BĂŒrgermeisterin zu formulieren. Die WĂŒnsche werden dann nach der Wahl an den*die Gewinner*in ĂŒbergeben.