© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 7. September 2022:

Jugendforum Falkensee mit Großaufgebot zum diesjährigen Stadtevent

Licht an, Musik ab: Nach zweijähriger Pause findet endlich wieder das allseits beliebte Stadtevent statt, welches vom Bündnis gegen Rechts organisiert wird. „Mit Theater und Musik für Demokratie, Frieden und einem respektvollen Miteinander in einem weltoffenen, bunten Falkensee“ – dieses Motto ist gerade in Zeiten des Krieges in Europa und nach dem Aufmarsch von Verschwörungsideologen im Frühjahr wichtiger denn je. Für das Comeback der „Kulturrallye“ hat sich das Jugendforum ein ganz besonderes und vielfältiges Programm überlegt: „Nachdem wir 2017 das erste Mal mit einer eigenen Bühne dabei waren und uns auch in den folgenden Jahren beteiligt haben, wollten wir in diesem Jahr etwas ganz Besonderes auf die Beine stellen.“, berichtet Elia Patzschke aus dem Jugendforum.

Der vor kurzem neu eröffnete Bereich am Falkenhagener Anger wird durch die BĂĽhne des Jugendforums gebĂĽhrend musikalisch eingeweiht: Kurz nach der Eröffnung des Stadtevents um 18:00 Uhr an der HauptbĂĽhne bei der B89 geht die musikalische Begeisterung am Anger mit rekordverdächtigen vier Bands im Programm um 18:30 Uhr los.  Ăśber den Abend verteilt werden mehrere, regionale KĂĽnstler*innen aus Falkensee und Umgebung ihr Talent zum Besten geben: The Pitayas (Rockband aus Falkensee), Kecko8 (Rapper aus Berlin), The Hidden Keys (Funkband aus Berlin) und Skamarley (Ska-Punkband aus Berlin) werden am Abend des 17.09.2022 fĂĽr erstklassige Unterhaltung auf der BĂĽhne des Jugendforums sorgen.

Begleitet wird das Kulturspektakel durch das Catering des Jugendforums: „Neben vielen alkoholfreien Getränken wird es vor Ort auch Popcorn für alle Besucher*innen geben. Wir freuen uns auf alle Menschen, die am Samstagabend am Stadtevent teilnehmen und bei uns vorbeischauen werden.“, verrät Annika Matz aus dem Jugendforum.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 5. September 2022:

Zweite Jugendkonferenz 2022 mit Nominierung des 05. Jugendbeirats der Stadt Falkensee

Die jährliche Jugend-Tradition wird auch im Spätsommer des Jahres 2022 fortgesetzt: Am Samstag, den 10.09.2022 veranstaltet das Jugendforum ab 15:00 Uhr in seinem neueröffneten Raum „Der Schuppen“ auf dem Gelände des Hauses am Anger die zweite Jugendkonferenz dieses Jahres. „Auch wenn der August und der September bereits mit vielen Veranstaltungen gefüllt ist, darf die für uns wichtigste Aktion des Jahres natürlich nicht fehlen – das ist bei allem Aufwand völlig klar.“, betont Louis Ripp (19) die Wichtigkeit der Jugendkonferenz.

Fester Bestandteil der September-JuKon ist seit 2019 die Nominierung des Jugendbeirats der Stadt Falkensee. Dieser vertritt die Interessen und Anliegen der Jugendlichen seit vier Jahren gegenüber der Stadtpolitik und berät die Stadtverordneten in allen Fragen, die Jugendliche berühren. „Wir haben die Möglichkeit, eigene Projekte direkt in die Politik zu bringen und sind in den Ausschüssen und in der SVV mit Rederecht ausgestattet. Somit können wir mündlich und schriftlich zu den aktuellen Ereignissen der Politik Stellung nehmen.“, motiviert Beiratsmitglied Lisa Luckenbach (16) die Jugendlichen dazu, sich für den neuen Beirat aufstellen zu lassen. Luckenbach, die sich nach 2021 nun zum zweiten Mal in den Beirat wählen lassen möchte, erzählt weiter: „Stadtpolitik mag sich im ersten Moment wirklich langweilig anhören, doch die Beiratsarbeit macht viel Spaß. Es lohnt sich, diese Erfahrung zu machen.“ Die Beiratsmitglieder werden während ihrer Amtszeit (1 Schuljahr) mit einem Tablet für ihre Arbeit ausgestattet und bekommen als Dank für ihren Einsatz eine Urkunde vom Bürgermeister persönlich überreicht. Zwischen fünf und neun Jugendliche dürfen dem Jugendbeirat angehören. Interessierte sind herzlich eingeladen, sich einzubringen – Vorkenntnisse zu Politik sind nicht nötig.

Neben der Politik hat die Jugendkonferenz wie gewohnt auch einiges mehr zu bieten: In lockeren Diskussionsrunden soll erörtert werden, welche Angebote es für Jugendliche in der Gartenstadt gibt – und welche nicht. „Was fehlt, was brauchen wir?“ Bei uns ist der Platz zum Meckern und Ideen sammeln. In einem Open-Space-Bereich können sich all diejenigen versammeln, die gerade nicht konkret diskutieren, sondern einfach nur quatschen wollen. Abgerundet wird der kurzweilige Nachmittag nach der Nominierung der Jugendbeiratsmitglieder gegen 17:00 Uhr mit vielen Spiel- und Spaßangeboten, Musik, Snacks und lockeren Gesprächen. Selbstverständlich wird auch wieder ausreichend kostenlose Pizza für alle Teilnehmenden zur Verfügung stehen.

Das Jugendforum freut sich über alle Jugendlichen, die am 10.09. ab 15:00 Uhr den Weg zum Falkenhagener Anger finden. Die Teilnahme ist wie immer ohne Voranmeldung möglich. Bei Fragen zum Jugendbeirat der Stadt Falkensee kann man sich gerne an info@jugendbeiratfalkensee.eu wenden. Forum und Beirat sind ebenfalls über Instagram erreichbar.

Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Ein barrierefreies WC ist vorhanden.
Eigene Assistenzen (z. B. Dolmetschende für Deutsche Gebärdensprache oder für Leichte Sprache) sind willkommen. Die für die Assistenzen anfallenden Kosten können durch die Stadt Falkensee erstattet werden. Assistenzbedarf kann bis zum 08.09.2022 per E-Mail an beteiligung@falkensee.de oder telefonisch unter der Nummer 03322 281 119 angemeldet werden.

Das Eingangsschild zum Schuppen.

© Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Veröffentlicht am 22. August 2022:

Am 20.08.2022 haben wir endlich unseren neuen Raum im Nebengebäude des Haus am Anger eröffnet. Wir starteten mit einem offiziellen Teil und luden neben den Stadtverordneten und der Stadtverwaltung auch viele Initiativen und Vereine ein, mit denen wir seit Jahren gut und gerne zusammenarbeiten und die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

Am Abend gab es fĂĽr alle Jugendlichen den lockeren und entspannten Part mit vielen Snacks und Getränken, Pizza aus einem selbstgebauten Pizzaofen, Musik und der Taufe unseres Raumes. Der Name unseres neuen Raumes wurde in einer Abstimmung ermittelt.

Ab sofort findet ihr uns im SCHUPPEN!

Wir sind sehr glücklich, dass wir nach unserem Einzug im letzten Jahr und vielen Renovierungsarbeiten nun endlich unser neues Domizil eröffnen können. Wir freuen uns auf die schöne Zeit hier und auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Nachbar*innen vom Haus am Anger.

© MAZ/Max Braun

Veröffentlicht am 8. August 2022:

Jugendforum Falkensee lädt zur Eröffnungsfeier des neuen Raumes am Falkenhagener Anger ein

Das nächste Kapitel für das Falkenseer Jugendforum bricht an: Nachdem es zwischen Mai 2018 und Februar 2019 sein zu Hause im selbstorganisierten „EGAL“ neben der B80 hatte, zog es die Jugendlichen nach dem Gebäudeabriss zwischen März 2019 und Juni 2020 in den ASB-Jugendclub „Alte Post“. Nach dem zweiten Umzug binnen zwei Jahren, welcher aufgrund der Schließung des Jugendclubs nötig wurde, ist das Jugendforum nun im Nebengebäude des Hauses am Anger untergekommen. „Rückblickend waren wir in den letzten Jahren verhältnismäßig viel mit unseren eigenen Umzügen und Raumgestaltungen beschäftigt. Wir hoffen und sind zuversichtlich, dass dieser Umzug erstmal der letzte auf absehbare Zeit war.“, resümiert Lennart Meyer.

Zwar erfolgte die Schlüsselübergabe mit dem Bürgermeister bereits am 28.09.2021, jedoch ist seitdem viel passiert. Der Umzug ist inzwischen komplett abgeschlossen und der ehemalige Büroraum des Schulamtes ist fertig eingerichtet und erstrahlt in einem komplett neuen Gewand. Natürlich wurde auch der Renovierungs- und Gestaltungsprozess durch die Pandemie verlangsamt. „Wir sind allerdings froh, dass wir diese harte Arbeit nun hinter uns haben und freuen uns, dass wir uns in unserem neuen Raum bereits gut einleben konnten.“, so Charlotte Lang.

Da nun alle Arbeiten abgeschlossen sind, lädt das Jugendforum am Samstag, den 20.08.2022 sehr herzlich zur Eröffnungsfeier des neuen Raumes im Hinterhof des Hauses am Anger ein. Ab 15:00 Uhr startet ein offizielleres Programm, zu welchem neben wichtigen Kooperationspartnerinnen des Jugendforums auch die Verteterinnen der Stadtpolitik eingeladen sind. „Dies ist für uns auch ein toller Anlass, um uns bei allen Akteuren aus der Stadt für die tolle Zusammenarbeit zu bedanken und gleichzeitig einen kleinen Blick in die Zukunft zu werfen.“, begründet Lennart Meyer diese Entscheidung. Ab 17:00 Uhr lädt das Jugendforum insbesondere alle Jugendlichen der Stadt zu einem lockeren und entspannten Abend in seine Räumlichkeiten ein. „Neben Musik und Snacks ist natürlich auch für Getränke, verschiedene Angebote und eine lockere Stimmung gesorgt. Wir wollen gemeinsam chillen, quatschen, trinken und somit unserem Raum eine würdige Eröffnungsfeier geben!“, freut sich Charlotte Lang. Spannend wird der gemütlichere Teil vor allem aus einem Grund: Das Jugendforum wird am Abend den Namen des neuen Treffpunktes bekannt geben. Wer wird die Nachfolge des EGALs und der Alten Post? Kommt vorbei und erfahrt es selbst! Wir freuen uns auf euch! Eine Anmeldung zur Eröffnungsfeier ab 17:00 Uhr ist nicht nötig.

© Staatskanzlei Brandenburg

Veröffentlicht am 30. Juni 2022:

Am 29.06.2022 wurden wir für unseren Beitrag zum Wettbewerb "Zukunft Ehrenamt" mit einem dritten Platz ausgezeichnet. Der Preis für unser Projekt "Fuchsteufelswild" wurde uns vom Ministerpräsidenten Dietmar Woidke und der Ministerin der Staatskanzlei Kathrin Schneider in der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung überreicht.

Fuchsteufelswild wird ein Jugendmagazin fĂĽr Falkensee und die Umgebung, das wir gemeinsam mit den SchĂĽler*innen der umliegenden Schulen und interessierten Menschen gestalten werden. Das Magazin soll parallel in Print und Digital zum kommenden Schuljahr erscheinen. Wenn ihr Interesse habt, euch daran zu beteiligen, dann meldet euch gerne bei uns.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 27. Juni 2022:

Auch 2022 veranstalten wir wieder das Jugendforum Sommerkino im Gutspark. In diesem Jahr kommt außerdem eine Kids-Edition dazu, die wir am Haus am Anger zeigen. Wie in den letzten Jahren ist der Eintritt kostenlos, damit möglichst alle Menschen teilnehmen können. Wir freuen uns aber, wenn ihr etwas Geld für die jeweils zum Film ausgewählte gemeinnützige Organisation sammeln. Folgende Filme werden an den Abenden im Freitag gezeigt:

Da der Aufbau und Abbau, sowie der CO2-neutrale Transport mit dem Lastenrad viel Aufwand und Zeit beanspruchen, freut sich das Jugendforum ĂĽber tatkräftige UnterstĂĽtzung. Interessierte, hilfsbereite Jugendliche können sich ĂĽber das Kontaktformular auf der Webseite melden. Auf dem selben Weg nimmt das Jugendforum auch alle Fragen und Anmerkungen zum Sommerkino entgegen.

Weitere Informationen findest Du unter www.jugendforum-fks.de/sommerkino.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 22. Juni 2022:

Das Jugendforum und die Partnerschaft für Demokratie haben den Sachbearbeiter für Bürger*innenbeteiligung der Stadtverwaltung, Christian König, verabschiedet.

In den vergangenen war Christian im Büro für Vielfalt Ansprechpartner für die vielen Initiativen, Organisationen und Vereine in der Stadt - somit auch für uns. Wir pflegten stets eine von Respekt und Humor geprägte Zusammenarbeit und sind traurig, dass diese nach zwei Jahren endet. Wir wünschen Christian für seine Zukunft nur das Beste und bedanken und für die gemeinsame Zeit in Falkensee.

Gleichzeitig heißen wir seinen Nachfolger Martin Schöne als neuen Mitarbeiter im Büro für Vielfalt willkommen. Wir freuen uns bereits auf die Zusammenarbeit!

© Jugendforum Falkensee/Marius Miethig

Veröffentlicht am 19. Juni 2022:

Jugendforum begleitete erneut die Schulfahrt der Kantschule und des LMGs

Nach zwei Jahren pandemisch bedingter Unterbrechung fand in diesem Jahr wieder die Krakau-Fahrt der Kantschule und des Lise-Meitner-Gymnasiums statt. Wir begleiteten diese wieder mit drei Personen und verstärkten somit das Betreuer:innenteam rund um die Lehrer:innen und den Schulsozialarbeiter. Zudem führten Mahafarin, Angelina und Marius zwei Workshops zu den Themen Demokratie und Mitbestimmung mit den Jugendlichen durch und ergänzten somit den historisch lehrreichen Teil der Fahrt mit einem Blick auf die Vorteile und Verbesserungsmöglichkeiten unserer heutigen, demokratischen Gesellschaft.

Besonders spannend wurde es direkt am ersten Tag, als wir im Museum Galicia im jüdischen Viertel der Stadt zu einem Zeitzeugengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Lidia Maksymowicz verabredet waren. Zusammen mit ihrer Dolmetscherin und unserer Stadtführerin Ania Klos-Gomulec schilderte sie uns eindrücklich ihre ganz persönliche Geschichte aus Auschwitz-Birkenau, wohin sie im Kindesalter mit ihrer Mutter und ihren Großeltern deportiert wurde. Einige ihrer Familienmitglieder sah sie im Deportationswagon das letzte Mal in ihrem Leben. Sie berichtete von den Foltermethoden der Nazis, der Befreiung durch die sowjetischen Soldaten sowie über ihr neues, zweiten Leben nach dem KZ und ihr Ziel, so viele Menschen wie möglich über diese Gräueltaten zu informieren.

In den folgenden Tagen stand neben den KZ-Besuchen auch die Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt Polens an. Krakau ist als Kultur- und Universitätszentrum Polens sehr gut besucht, hat ein atemberaubendes Nachtleben und strotzt vor lauter historischen, wunderschönen Altbauten. Da Krakau im zweiten Weltkrieg fast vollständig von den Bombardierungen der Nazis verschont wurde, ist der historische Stadtkern, das ehemalige jüdische Viertel und das Schloss auf dem Wawel-Hügel noch vollständig erhalten. Wir besichtigten die Altstadt, das ehemalige jüdische Viertel, mehrere Synagogen und Kirchen, den Marktplatz und weitere Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Stadt.

Im Rahmen der Geschichtsfahrt nach Krakau besuchten wir unter anderem die Orte, an denen nicht nur die dunkelsten Taten der deutschen Geschichte stattfanden, sondern auch die schrecklichsten Verbrechen der Menschheit durchgeführt wurden. Gemeinsam mit den Schüler:innen besuchten wir die beiden ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz I (Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau). Alleine in diesen KZs sind 1,1 Millionen Menschen gestorben, circa 90% davon waren Jüd:innen. Besonders Birkenau wurde einzig und allein als Vernichtungslager errichtet – unter schrecklichster Zwangsarbeit von den Häftlingen selbst. Die industrialisierte Vernichtung von Menschen, insbesondere von Jüd*innen sowie Sinti und Roma, war ein wesentlicher Bestandteil der nationalsozialistischen Ideologie von Hitler, Goebbels und Weiteren. Während der jeweils vier Stunden langen Führungen liefen wie fast die gesamten, riesigen Gelände ab und bekamen Einblicke in die verschiedenen Bereiche der Konzentrationslager – Frauenblöcke, Kinderblöcke, oder die Baracken, in welchen Josef Mengele unvorstellbare Menschenversuche an den Häftlingen für seine ideologischen und rassistischen Forschungen unternahm. Besonders bedrückend waren die Ausstellungen in den Stammlager-Baracken, in welchen die abgetrennten Haare der Häftlinge sowie deren Hab und Gut (Koffer und Kleidung) ausgestellt wurden. Schockierend war außerdem der Gang in eine der Gaskammern, in welcher man heute noch die Kratzspuren der verzweifelten und ausgehungerten Menschen fand, welche nur Sekunden von ihrem grausamen Tod entfernt waren.

Nach den KZ-Besuchen besuchten wir ein naheliegendes Kloster, dessen Keller von einem KZ-Ăśberlebenden zu einer Kunstausstellung umfunktioniert wurde. Marian Kolodziej (gest. 2009) ĂĽberlebte mehrere Jahre in Auschwitz, obwohl die durchschnittliche Ăśberlebenszeit nur bei wenigen Wochen lag. Er machte es sich zur Lebensaufgabe, anhand seiner Zeichnungen ĂĽber die GefĂĽhlslagen und Erlebnisse in einem Konzentrationslager zu berichten und damit auf seine eigene Weise zur Erinnerungskultur und zur Mahnung der nachfolgenden Generationen beizutragen. Die ist ihm eindrucksvoll gelungen.

Gemeinsam mit den Schüler:innen und Lehrer:innen verspürten wir vor Ort viele Gefühle, die teils unbeschreiblich waren. Trauer, Scham, Mitgefühl, Ekel, Wut, Fassungslosigkeit sind nur wenige Worte, die ansatzweise das beschreiben können, was man fühlt, wenn man die Gedenkstätte besucht. Eine wichtige Nachricht, die wir von den Führerinnen vor Ort erhalten haben war, dass wir keine Schuld an den unmenschlichen Verbrechen haben – dafür aber eine umso größere Verantwortung, dass sich solche Geschehnisse nie wieder abspielen. In wenigen Jahren werden auch die letzten Holocaust-Überlebenden verstorben sein. Dann liegt es an uns, ihre Geschichten und Schicksale weiterzugeben, rechtsextremes, rassistisches und antisemitisches Gedankengut zu bekämpfen und uns mit aller Macht für Demokratie, Freiheit, Menschenrechte und Frieden einzusetzen. Wir können nicht nur nach dieser Erfahrung versichern, dass wir unsere Verantwortung weiter wahrnehmen werden.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 8. Juni 2022:

Nachdem der Lions Club zusammen mit den Naturrangern und dem Verschönerungsverein mit dem Projekt "Grüne Oase" Hochbeete am Kreisverkehr am Bahnhof Falkensee aufgestellt haben, haben wir am 01.06.2022 zusammen mit den Naturrangern, dem Haus am Anger und der Willkommensinitiative Kinder eingeladen, mit denen wir dann Holzplatten gestaltet haben. Diese wurden dann im Rahmen des Kindertages an den Hochbeeten montiert. Dazu gab es für alle Kinder als Belohnung ein Eis.

UnterstĂĽtzt wird das Projekt durch das Zentrumsmanagement der Stadt Falkensee.

© Jugendforum Falkensee/Lennart Meyer

Veröffentlicht am 23. Mai 2022:

Am 21.05.2022 sind wir zum ersten Mal bei der Ehrenamtsbörse in Paretz gewesen. Los ging es um 09:00 Uhr in Falkensee und dann knapp 25 Kilometer bei starkem Gegenwind bis nach Paretz - natürlich wie immer mit dem Lastenrad und Fahrradanhängern!
Gegenüber vom Schloss konnten wir dann unseren Stand aufbauen, von unserer Arbeit berichten, uns mit anderen Initiativen austauschen und als kleine Mitmachaktion hatten wir sogar unser Siebdruck-Set und die Button-Maschine im Gepäck.

Vielen Dank für die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung!